Pech für Bearman? ,,Daran muss man sich gewöhnen''

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Bearman wird bei den F1-Fans immer beliebter
25. Juni ab 14:30
  • GPblog.com

Seit seinem Formel-1-Debüt in Saudi-Arabien ist Oliver Bearman bei den Formel-1-Fans immer beliebter geworden. In Spanien verriet der F2-Fahrer, wie er mit dem neu gewonnenen Ruhm und der Aufmerksamkeit umgeht.

In Saudi-Arabien fuhr Bearman anstelle von Carlos Sainz für Ferrari, nachdem ihm der Blinddarm entfernt werden musste. Der Brite beeindruckte auf jeden Fall, denn er kam vor Lando Norris und Lewis Hamilton ins Ziel. Außerdem holte er bei seinem Debüt sechs Punkte. In Spanien trat Bearman erneut in Erscheinung, diesmal in einer FP1-Sitzung für Haas, für die er neben Ferrari als Reservefahrer fungiert.

Es gibt Gerüchte, dass Bearman 2025 für Haas fahren wird. Die Daily Mail berichtet, dass der Brite bereits einen Vertrag mit dem Team unterzeichnet hat. Allerdings hat er selbst angedeutet, dass dies "nur Gerüchte und Spekulationen" seien . Dennoch scheint der F2-Fahrer bereits auf den Ruhm vorbereitet zu sein, den die Königsklasse mit sich bringt: ,,Ich denke, dass er [der Ruhm] seit Jeddah natürlich exponentiell gewachsen ist", sagte er. ,,Das war ein ziemlich großer Schritt in Bezug darauf, dass die Leute mich kennen. Ich weiß noch, als ich in Australien ankam, haben mich plötzlich viele Leute erkannt. Ich bin zwar noch nicht in der Formel 1, aber was die Popularität und die Fans angeht, bin ich schon fast so weit, also ist es wirklich schön, von allen unterstützt zu werden.''

Wie kommt Bearman mit dem Wachstum zurecht?

In der F2-Wertung liegt Bearman mit 18 Punkten auf Platz 17 von 22. In der F1 hingegen liegt er mit 6 Punkten auf Platz 13 und damit vor acht anderen Fahrern. Obwohl er mit dem exponentiellen Wachstum gut zurechtkommt, scheint es einen Vorteil zu geben, den er an einem F2-Wochenende bereits vermisst. ,,Während des Rennwochenendes ist es ganz okay, nur hat man in der F2 nicht die Vorteile eines F1-Fahrers. Wir müssen vor der Strecke parken und dann zu Fuß reingehen, also muss ich dafür ein bisschen Zeit einplanen", scherzte er. "Das ist ein Teil davon. Daran muss man sich gewöhnen und das muss man auch genießen.''