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Amerikaner gilt als ernsthafter Kandidat für Williams: Er wird es in die F1 schaffen.

Amerikaner gilt als ernsthafter Kandidat für Williams: "Er wird es in die F1 schaffen".

15 August - 09:22
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GPblog.com

Logan Sargeant ist ein starker Anwärter auf den Platz neben Alexander Albon bei Williams im Jahr 2023, aber der Amerikaner muss sich noch gedulden. Er muss noch seine Superlizenz machen.

Die Wahl von Williams

Oscar Piastri schien im Auftrag von Alpine auf dem Weg zu Williams zu sein, aber der plötzliche Abgang von Fernando Alonso hat die Silly Season auf den Kopf gestellt. Nyck de Vries wurde nach seinem Test für das Team in Barcelona bereits bei Williams erwähnt, aber inzwischen macht sich ein Williams-Junior immer mehr einen Namen in der F2.

Sargeant fährt seine erste Saison in der Formel 2 und ist nach zwei Siegen derzeit Dritter in der Meisterschaft. Der Titel ist noch in Reichweite und der Amerikaner wird die Entwicklungen bei Williams genau beobachten. Alexander Albon wurde bereits angekündigt, aber die Zukunft von Nicholas Latifi ist alles andere als sicher. Auch Sargeant wird die Chance bekommen, sich in seinem Heimatland zu beweisen. Er wird beim ersten freien Training in Amerika in Aktion sein.

''Er wird in Zukunft in einem Formel-1-Auto sitzen, davon bin ich absolut überzeugt. Natürlich sind wir beeindruckt. Weißt du, es ist seine erste Saison in der F2. Wir haben keinen Druck auf ihn ausgeübt. Er hat Zeit, sich zu entwickeln, und er hat uns wirklich beeindruckt, wie schnell er mit dem Auto zurechtgekommen ist", sagte Williams-Teamchef Jost Capito über den 21-jährigen Amerikaner beiFormel1.com.

Superlizenz

Während Albon bereits für 2023 bestätigt wurde, wird die Bekanntgabe des zweiten Sitzes bei Williams wohl noch ein wenig länger dauern. Offiziell hat Sargeant seine Superlizenz noch nicht. Dafür muss er Fünfter in der F2-Meisterschaft werden und Sargeants Vorsprung auf den Sechstplatzierten Frederik Vesti beträgt nur 28 Punkte.

Capito sagt auch, dass es andere Bieter für den Platz gibt. Ein amerikanischer Fahrer in der F1 wird von den Eigentümern des Sports begrüßt, aber Williams schaut sich auch den restlichen Markt an. Daniel Ricciardo zum Beispiel könnte ebenfalls verfügbar werden und auch Mick Schumacher ist sich seines Platzes bei Haas noch nicht sicher.

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