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Berger über Perez:

Berger: "Es ist klug, dass Perez Red Bull verlässt".

1. September ab 11:58
  • Marcel Weideman

Der ehemalige Rennfahrer Gerhard Berger hat seine Meinung zu Sergio Perez ' Position bei Red Bull geäußert. Berger ist der Meinung, dass Perez gut beraten wäre, sich einen Platz bei einem anderen Team zu suchen. Der Österreicher ist der Meinung, dass der Mexikaner an der Seite eines Ausnahmetalents fährt, das er nie dauerhaft schlagen kann. Berger erklärt seine Ansichten gegenüber der deutschen Ausgabe von Speedweek.

Perez hatte einen starken Start in die Saison

Sergio Perez ist derzeit Zweiter in der WM-Wertung. Obwohl der Mexikaner die Grands Prix von Aserbaidschan und Saudi-Arabien gewinnen konnte, liegt er nun 138 Punkte hinter Max Verstappen. Auch in Zandvoort musste Perez seine Überlegenheit gegenüber dem Niederländer anerkennen. Berger sieht Verstappen in der Spitzengruppe und gibt seine Meinung zur Situation bei Red Bull ab.

"Pérez hat kein mentales oder anderes Problem. Er ist eine normale Grösse, guter Durchschnitt, aber sein Teamkollege ist eben ein aussergewöhnliches Talent. Wenn Sergio intelligent ist, wird er sich selbst ein anderes Team suchen, in dem er aus der Sackgasse kommt und seine Leistung zeigen kann. Aber er wird Max nie konstant schlagen können", sagte der ehemalige McLaren- und Ferrari-Pilot unter anderem. Berger weiß, wovon er spricht, denn in der Vergangenheit war er u.a. Teamkollege des legendären Ayrton Senna.

Berger: "Verstappen ist einfach eine Klasse für sich"

Außerdem sieht Berger, dass die Kombination aus Red Bull und Max Verstappen in dieser Saison tödlich ist. "Wenn es für Max einen echten Rivalen gäbe, wäre der Abstand vielleicht etwas kleiner, aber der Unterschied sind immer noch Max und das Auto", so Berger weiter. "Verstappen ist einfach eine Klasse für sich. Der Vorsprung ist so eklatant, dass andere nur an einem Tag, an dem sie selbst bei der Abstimmung einen Volltreffer erwischen und RBR vielleicht für einmal nicht ideal aufgestellt ist, näher herankommen. Aber auch dann holt Max Kohlen aus dem Feuer".