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Helmut Marko glaubt, dass niemand Verstappen schlagen kann

Marko über Perez: 'Es gibt keine Alternative, denn niemand kann Max herausfordern'.

22. Juni ab 11:06
Letzte Aktualisierung 22. Juni ab 18:37
  • Daniël Theelen

Laut Helmut Marko hat Red Bull Racing ein Luxusproblem mit Sergio Perez. Der Mexikaner befindet sich in einem Formtief, was den Druck auf den Fahrer erhöht. Sollten sich die Österreicher nach einem zweiten Fahrer umsehen, um mehr Druck auf Verstappan auszuüben? Marko glaubt, dass es keinen Sinn macht, sagte er gegenüber F1-Insider.com.

Dass die enttäuschende Leistung von Perez als Luxusproblem angesehen werden kann, macht sie laut Marko nicht weniger wichtig. "Wir nehmen auch Luxusprobleme ernst. Was Perez betrifft: Nüchtern betrachtet hat er bisher den Job gemacht, den wir von ihm erwarten. Er soll den Sieg in der Konstrukteurswertung mit sichern und der momentane Punktestand gibt ihm Recht. Er hat zudem bewiesen, dass er auch Rennen gewinnen kann, wenn er in Bestform ist". Und das ist wahr. Der sechsfache Rennsieger hat in diesem Jahr bereits in Saudi-Arabien und Baku gewonnen. Vor allem auf Straßenkursen weiß der Red Bull-Pilot, wie er das Beste aus ihnen herausholen kann.

Keiner kann Verstappen herausfordern

Es macht wenig Sinn, an eine Alternative zu denken, meint der österreichische Berater. "Die Frage, ob er gut genug ist, stellt sich für uns nicht. Denn Max wird immer besser und die Frage, die man sich stellen muss, ist doch eher eine andere: Wer wäre die Alternative? Gibt es jemanden, der Max im Moment wirklich herausfordern könnte? Ich sehe da ehrlich gesagt niemanden". So hält Marko den Druck von seinem mexikanischen "Zögling" fern, wo er sich zuvor nicht gescheut hat, Alexander Albon, Pierre Gasly und Daniel Ricciardo unter Druck zu setzen.

Es ist für Sergio Perez und seine große Fangemeinde zu hoffen, dass er bald wieder zu seiner Form findet und damit zumindest Fernando Alonso im Kampf um Platz zwei in der Fahrerwertung hinter sich lassen kann. Der Spanier schreckt vor einem Duell mit dem Red Bull-Piloten nicht zurück.