Steiner nach Kritik an Äußerung zu Schumacher: 'Vielleicht etwas ungeschickt'

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steiner revidiert peinliche aussage über schumacher
31. Mai 2023 ab 16:34
  • GPblog.com

Es hat keinen Sinn, ein totes Pferd zu reiten". Das sagte Günther Steiner vor ein paar Monaten darüber, warum Mick Schumacher in dieser Saison nicht im Haas F1-Auto sitzt. Der Teamchef gibt zu, dass er sich in dieser Aussage ein wenig verrannt hat.

Im Gespräch mit Sport Bild sagt Steiner, dass es nicht seine Absicht war, Schumacher auf diese Weise in die Schranken zu weisen. "Es ist eine Redewendung in Amerika. Ich wollte aber nicht sagen, dass Mick tot war oder so. Das war vielleicht eine ungeschickte Aussage, weil die Übersetzung auf Deutsch viel zu harsch und direkt war."

Schumacher fuhr zwei Jahre lang unter Steiners Management bei Haas F1. Nach einer schwierigen Saison, in der er eigentlich ausnahmslos von Neueinsteiger und Teamkollege Kevin Magnussen geschlagen wurde, entschied sich der US-Rennstall, den Vertrag des 24-jährigen Fahrers nicht aufzulösen. Nico Hülkenberg wurde als Ersatz geholt und Steiner und Schumacher trennten sich nicht gerade im Guten. Der stets kritische Ralf Schumacher hatte auch seinen Anteil daran.

Steiner über die Beziehung zu Schumacher

Schumacher fand als Reservefahrer bei Mercedes Unterschlupf. Der Deutsche ist bei fast allen Grands Prix dabei und so stoßen er und Steiner dort immer noch gelegentlich aufeinander. Der Chef des Haas F1-Teams sagt, dass es seit der Trennung kaum noch Kontakt zwischen den beiden gibt. "Wir haben im Fahrerlager beim Reingehen mal 'Hallo' gesagt. Ich persönlich habe mit dem Jungen kein Problem. Die Beziehung wurde schlechter gemacht, als sie war."

Steiner behauptet, dass er persönlich kein Problem mit Mick hat. Er sagt, dass die Beziehung von den Medien angeblich schlechter dargestellt wurde, als sie tatsächlich war.