Wolff blickt voraus: 'Wir erwarten keine große Leistungsveränderung'

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Toto Wolff blickt für Mercedes auf den Großen Preis von Spanien voraus
31. Mai ab 19:09
Letzte Aktualisierung 1. Juni ab 01:54
  • Paola Bonini

Kein Podium, trotzdem ein gutes Gefühl. Mit Lewis Hamilton auf dem vierten Platz wäre Mercedes in der grauen Vergangenheit nie zufrieden gewesen, aber die Zeiten haben sich geändert. Möglicherweise werden sie sich in der kommenden Zeit noch mehr ändern, denn in Barcelona wird wahrscheinlich noch viel deutlicher werden, wie gut die bereits in Monaco eingeführten Updates wirklich sind.

Ursprünglich wollte Mercedes die Updates zum ersten Mal in Imola einsetzen, nur wurde dieser Grand Prix bekanntlich abgesagt. Das deutsche Team entschied sich daraufhin, die Updates in Monaco zu implementieren. Ob sie funktioniert haben? "Es ist unmöglich, unsere Upgrades auf einer Strecke wie Monaco zu bewerten, aber zumindest gab es keine bösen Überraschungen", meinte Teamchef Toto Wolff in einer Pressemitteilung seines Teams.

Wolff hofft auf stabilere Basis

Auf dem Circuit de Catalunya wird es wahrscheinlich einfacher zu analysieren sein, ob und wie viel die Updates Mercedes gebracht haben. "Spanien wird uns die Möglichkeit bieten, mit dem W14 eine neue Basis zu schaffen. Es ist eine Strecke, die uns vertraut ist, auch wenn die letzte Schikane wegfällt und die Runde dadurch viel schneller wird. Sie umfasst eine Vielzahl von Kurvenarten, was uns eine gute Gelegenheit bietet, das neue Paket kennenzulernen. Wir erwarten keinen Leistungssprung, aber wir sind zuversichtlich, dass es eine stabilere Plattform bieten wird."

Nach dem Grand-Prix-Wochenende wird Mercedes noch ein paar Tage in Barcelona bleiben. Am Dienstag und Mittwoch stehen Tests für den Reifenhersteller Pirelli an. Am zweiten Tag wird Test- und Ersatzfahrer Mick Schumacher zum ersten Mal hinter das Steuer des Mercedes steigen.

"Nach dem Grand-Prix-Wochenende wird Mick am zweiten Tag des Pirelli-Reifentests auch zum ersten Mal den W14 in der Praxis ausprobieren. Er hat bisher einen großartigen Job im Team gemacht, indem er im Simulator hart gearbeitet hat und an der Strecke wertvolle Tipps gegeben hat. Wir freuen uns darauf, dass er in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Rennstrecke fährt und sind sicher, dass ihm das in seiner Rolle als Ersatzfahrer helfen wird", meint Wolff.