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Man vermeidet Probleme mit Alonso, wenn man offen und ehrlich zu ihm ist.

Man vermeidet Probleme mit Alonso, wenn man offen und ehrlich zu ihm ist.

14. Oktober ab 09:18
  • GPblog.com

Der neu ernannte Aston-Martin-Botschafter Pedro de la Rosa glaubt nicht, dass die Ankunft von Fernando Alonso irgendwelche Probleme verursachen wird. Laut De la Rosa ist Alonso überhaupt kein schwieriger Typ.

Am Donnerstag gab Aston Martin bekannt, dass De la Rosa als neuer Botschafter des Teams einsteigt. Der ehemalige Formel-1-Fahrer wird vor allem eine Rolle im Bereich Marketing und Kommunikation spielen, wurde aber von Motorsport.de auch nach der Fahrersituation gefragt. Mit Alonso kommt nämlich 2023 ein zweifacher Weltmeister ins Team.

Bereitet Alonso Probleme?

Alonso wird 2023 den scheidenden Vettel ersetzen und gibt dem britischen Team ein weiteres Aushängeschild an die Hand. Alonso ist mit seinen 41 Jahren zwar immer noch sehr schnell, aber sein spanisches Temperament hat in der Vergangenheit schon so manche Beziehung zum Scheitern gebracht. De la Rosa ist ein Freund von Alonso und sieht nicht ein, warum Fernandos Ankunft ein Problem für das Team sein sollte.

Eine häufige Kritik ist, dass Alonso zu hart zu seinen Teams wäre. Seinem Landsmann zufolge hat das jedoch damit zu tun, dass Englisch nicht Alonsos Muttersprache ist und er deshalb manchmal härter rüberkommt, als er es meint. Transparenz, so De la Rosa, ist der Schlüssel. Solange du ihm immer genau sagst, was los ist und was die Wahrheit ist, wirst du nie ein Problem mit ihm haben.''

Laut dem ehemaligen McLaren- und Jaguar-Piloten ist es für Aston Martin daher wichtig, offen mit Alonso umzugehen. Der Spanier ist für zwei Jahre gebunden und hofft, in dieser Zeit mit seinem Team konkurrenzfähig zu sein. Zu Beginn des Jahres 2022 kämpften Vettel und Lance Stroll noch um Punkte, aber die Entwicklung des AMR22 scheint in die richtige Richtung zu gehen. Durch einen starken Endspurt kämpfte das Team in der Schlussphase der Saison um den sechsten Platz unter den Konstrukteuren. 2023 wird es sich mehr erhoffen.