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Mögliche Verletzung der Budgetobergrenze großer Test für die neue FIA und das F1-Regime

Mögliche Verletzung der Budgetobergrenze "großer Test" für die neue FIA und das F1-Regime

7 Oktober - 03:04
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Die Gerüchte, dass Red Bull Racing und Aston Martin gegen die Budgetobergrenze für 2021 verstoßen haben, beherrschen den Äther in der Formel 1. Eigentlich sollte zwischen dem Großen Preis von Singapur und dem Großen Preis von Japan an diesem Wochenende ein Ergebnis vorliegen, aber die FIA wartet nun bis Montag. Sky-Experte Johnny Herbert ist der Meinung, dass die FIA bei einem Verstoß "hart durchgreifen" muss.

Bestrafung

Mohammed bin Sulayem wurde zum neuen FIA-Präsidenten ernannt und hat damit einige Änderungen in der Art und Weise eingeführt, wie die Formel 1 kontrolliert und verwaltet wird. Der ehemalige Formel-1-Fahrer und heutige Sky Sports-Experte Johnny Herbert betont, dass das Ergebnis eines möglichen Verstoßes gegen die Budgetobergrenze ein großer Moment für die neue Herrschaft ist.

"Es ist ein großer Test [für Mohammed]. Denn es ist etwas, das uns unangenehm ist, und die Fans finden es ebenso unangenehm. Wir müssen eine Situation schaffen, in der sich die Formel 1 nicht selbst schadet", sagte Herbert während der Sky Sports-Übertragung des Grand Prix von Japan.

Red Bull Racing hat jegliche Kenntnis von einem Verstoß bestritten. Christian Horner erklärte am vergangenen Wochenende, er sei zuversichtlich, dass alles in Ordnung sei, und auch Max Verstappen scheint sich keine Sorgen zu machen. Der Niederländer gewann die Weltmeisterschaft 2021 in dramatischem Stil beim letzten Rennen der Saison.

Sollte Red Bull Racing bestraft werden, könnte sein Titelgewinn in Gefahr sein. Aber Herbert findet es nicht einfach, das Ergebnis der Meisterschaft zurückzudrehen. "Wenn jemand etwas Falsches getan hat, muss die FIA ihn hart bestrafen. Vielleicht müssen es Punkte für die Konstrukteursmeisterschaft sein, aber man kann nicht rückwärts fahren. Es muss schnell gehen", fügte er hinzu.

Paul Di Resta stimmt diesem Punkt ebenfalls zu, stellt aber gleichzeitig in Frage, wie lange die FIA dafür braucht. "Ist das gut für die Formel 1? Nein. Kann man die Meisterschaft um 10 Monate zurückdrehen? Ich glaube nicht, dass das der richtige Weg ist. Man muss mit einer harten und schnellen Regel vorgehen. Warum können wir in der heutigen Zeit nicht schneller zu einer Antwort kommen?"

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