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Binotto: Es geht um die Glaubwürdigkeit des Sports.

Binotto: "Es geht um die Glaubwürdigkeit des Sports".

4 Oktober - 10:37
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Ferrari-Teamchef Mattia Binotto hofft auf eine strenge Prüfung des möglichen Verstoßes gegen die Budgetobergrenze im letzten Jahr, berichtet Sky Sports. Laut dem Italiener hat ein solcher Verstoß schwerwiegende Auswirkungen auf die laufende Saison und den Sport als Ganzes.

Letzte Woche tauchten Gerüchte auf, dass zwei Teams im letzten Jahr die Budgetgrenze überschritten haben. Es hieß, Red Bull und Aston Martin seien diese beiden Teams. Es wird erwartet, dass am Mittwoch bekannt gegeben wird, ob es tatsächlich Teams gibt, die gegen die Regeln verstoßen haben, welche Teams das sind und welche Konsequenzen das haben könnte. Offiziell bestätigt ist zwar noch nichts, aber das hat andere Teamchefs nicht davon abgehalten, sich ein Urteil über die Situation zu bilden.

Im Gespräch mit dem italienischen Sender Sky Sports erklärte Binotto, dass seiner Meinung nach die Glaubwürdigkeit des Sports auf dem Spiel steht. "Es ist bedauerlich, dass wir im Oktober über diese Angelegenheit sprechen, denn sie hat nicht nur Auswirkungen auf die vergangene Saison, sondern auch auf die aktuelle. Der gewonnene Vorteil zählt durch, denn er mag 2021 begonnen haben, aber er gibt auch 2022 und sogar 2023 noch einen Vorteil, also ist das natürlich eine wichtige Sache."

Nimm es ernst, egal wie schwer das Vergehen ist

Ein Teil der Diskussion dreht sich darum, welches Vergehen genau begangen wurde. Wenn der Verstoß weniger als 5 Prozent des Budgets betrug, gilt er als geringfügiges Vergehen, aber auch das sollte laut Binotto ernst genommen werden.

"Selbst wenn es vier Millionen sind, die also als geringfügiges Vergehen gelten, ist das nicht wenig. Vier Millionen bedeuten für uns eine Verbesserung um eine halbe Sekunde pro Runde, und das ist nicht wenig. Ich hoffe, dass das richtig untersucht wird, sonst ist es ein sehr großes Problem. Das setzt die Glaubwürdigkeit des Sports aufs Spiel."

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