Scharfe Kritik an FIA und Mercedes: "Wolff zeigt sich als schlechter Verlierer".

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Scharfe Kritik an FIA und Mercedes: "Wolff zeigt sich als schlechter Verlierer".
3. Oktober ab 09:27
  • GPblog.com

Diese Woche soll Klarheit über den möglichen Verstoß von Red Bull Racing gegen die Budgetgrenze geschaffen werden. Ohne konkrete Zahlen zu haben, scheinen die Teamchefs von Ferrari und Mercedes ihre Schlussfolgerungen bereits parat zu haben. Laut Ralf Schumacher ist es daher höchste Zeit, dass die FIA selbst ermittelt, da es offenbar eine undichte Stelle an der Spitze der Organisation gibt.

Schumacher deutet ein mögliches Leck bei der FIA an

Zuvor hatte auch Helmut Marko seine Besorgnis darüber geäußert, dass Zahlen durchgesickert sein könnten, noch bevor die FIA ihren Bericht fertiggestellt hat. Vor allem Wolff hat sich mehrfach zu diesem Thema geäußert und war im Vorfeld der Meinung, dass harte Sanktionen für Red Bull folgen sollten. Schumacher stimmt Markos Worten zu und findet es sehr schlimm, dass es scheinbar ein Leck an der Spitze der FIA gibt. Er ist daher der Meinung, dass der Dachverband einiges zu erklären hat.

"Wir alle wissen, dass ein Vertrauter und ehemaliger Mitarbeiter von Toto Wolff jetzt in einer sehr hohen Position bei der FIA arbeitet", sagte Schumacher gegenüber Sky Deutschland. "Die FIA sollte eine Untersuchung gegen sich selbst einleiten, denn diese Information darf einfach nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Es schadet der Formel 1 und nur die FIA kann daran schuld sein."

Schumacher übt nicht nur heftige Kritik an der FIA, sondern fällt auch ein klares Urteil über den Teamchef von Mercedes. " Was auch immer am Mittwoch herauskommt, für mich ist Toto Wolff mit seiner harschen Kritik ein schlechter Verlierer, der immer noch nicht verarbeitet hat, dass er einen Titel verloren hat", sagte der ehemalige F1-Fahrer.