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Der Singapur GP verlangt den Fahrern viel ab: Keine Verschnaufpause möglich.

Der Singapur GP verlangt den Fahrern viel ab: "Keine Verschnaufpause möglich".

28 September - 11:40
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GPblog.com

Andrea Ferrari, der Trainer von Charles Leclerc, erklärte, wie sich die Fahrer auf das anspruchsvolle Rennen in Singapur vorbereiten. Es ist wichtig, dass die Fahrer während der Trainingseinheiten ständig hydriert bleiben, sonst könnte der Gewichtsverlust zu einer verminderten körperlichen Leistungsfähigkeit führen.

"Über die Renndistanz des Großen Preises von Singapur kann ein Fahrer bis zu drei Kilo an Gewicht verlieren, was zu einem erheblichen Leistungsabfall führen kann. Um dies auszugleichen, muss der Sportler während des Rennens ständig hydriert bleiben", sagt der Ferrari-Trainer auf der Website des Teams. Weil die Fahrer so viel schwitzen, verlieren sie auch viel Salz und Kalzium. Diese Mineralien sind wichtig für die Muskelfunktion, was sich auf die körperliche Leistungsfähigkeit eines Fahrers auswirken kann.

Ferrari weist auch auf die Herausforderungen der Strecke hin. "Es ist ein traditioneller Straßenkurs, auf dem die Mauern jede noch so kleine Unkonzentriertheit bestrafen. Außerdem gibt es keine langen Geraden, so dass der Fahrer nie eine Verschnaufpause einlegen kann, denn nur auf einer Geraden kann der Herzschlag etwas langsamer werden, um dem Sportler eine Pause zu gönnen."

Extreme Vorbereitung der Fahrer

Um sicherzustellen, dass die Fahrer so gut wie möglich auf das Klima vorbereitet sind, brechen sie so früh wie möglich nach Singapur auf. Die Fahrerinnen und Fahrer trainieren auch unter extremen Bedingungen, wie wir in den letzten zwei Wochen bereits in den sozialen Medien gesehen haben. Nyck de Vries zum Beispiel zeigte auf Instagram, dass er in Winterkleidung im Fitnessstudio war. Es ist jedoch noch nicht bekannt, ob der Niederländer am nächsten Wochenende wieder für Alexander Albon einspringen muss.

Der Große Preis von Singapur folgt auch einem einzigartigen Zeitplan, denn das Nachtrennen beginnt spät am Tag. Die Fahrer folgen daher das ganze Wochenende über der europäischen Zeit. "Physisch und psychologisch ist dieses Rennen viel unkomplizierter als das Rennen in Japan am darauffolgenden Wochenende, bei dem die Fahrer wieder auf die Ortszeit umgestellt werden müssen", sagt der Italiener.

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