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Unterstützung für Binotto: Nicht so schlimm, wie er jetzt dargestellt wird

Unterstützung für Binotto: "Nicht so schlimm, wie er jetzt dargestellt wird"

15 August - 12:10
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GPblog.com

Der Druck ist groß für Ferrari. Ferrari war in mehr Grands Prix schneller als der Titelrivale Red Bull Racing, doch der Abstand in der Weltmeisterschaft ist sowohl bei den Fahrern als auch bei den Konstrukteuren riesig. Mattia Binottos Bein wird von den Medien angeknabbert, aber Christian Danner sagt Motorsport-Magazin.com weiß, dass er das nicht wirklich versteht.

Als Teamchef trägt Binotto die letzte Verantwortung beim Team aus Maranello, aber Danner glaubt, dass der Italiener die ideale Person ist, um Ferrari wieder auf die Beine zu helfen. Der ehemalige Formel-1-Pilot meint, dass Binotto dies in den letzten Jahren bewiesen hat, als zum Beispiel nach technischen Richtlinien ein ganz neuer Motor entwickelt werden musste.

Zuverlässigkeitsprobleme und schlechte strategische Entscheidungen sind die beiden Hauptgründe, warum der Rückstand auf Max Verstappen und Red Bull Racing in der Weltmeisterschaft immens ist. Nach Danners Meinung sollte Binotto deshalb nicht als Schuldiger hingestellt werden. Das Auto selbst ist schnell genug, um seit 2008 endlich wieder einen Weltmeistertitel in der Formel 1 zu gewinnen.

"Gerade Binotto hat in den Katastrophenjahren einen kühlen Kopf bewahrt, das muss man ihn lassen. Der ist nicht so schlecht wie er jetzt dargestellt wird," sagt Danner, der von einer prekären Situation bei Ferrari spricht. "Die Dinge, die er anpacken muss, sind so vielschichtig und vielseitig – sowohl technisch als auch strategisch. Ich weiß gar nicht, wo er da anfangen soll."

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