Verstappen sagt, der Kalender sei "verrückt" und warnt F1-Besitzer Liberty

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max verstappen in bahrain kritisiert freiheitliche medien
28. Februar ab 15:02
  • GPblog.com

Am Vorabend der neuen Saison hat sich Max Verstappen - nicht zum ersten Mal - kritisch über die Länge des Formel-1-Kalenders geäußert. Für 2024 sind rekordverdächtige 24 Rennen geplant und der amtierende Weltmeister findet, dass das zu viel des Guten ist.

Wenn man den Medienberichten Glauben schenken darf, scheint der 24-Rennen-Kalender in den kommenden Jahren zu wachsen. Immer mehr Promoter wollen die Formel 1 in ihre Länder bringen. Schließlich verdienen die US-Besitzer der Motorsport-Königsklasse damit viel Geld.

Das Limit ist erreicht

"Ich habe das Gefühl, dass wir schon weit über das Limit an Rennen hinaus sind", sagte Verstappen in der Pressekonferenz vor dem Rennwochenende in Bahrain. Der 26-jährige Niederländer deutete an, dass er nicht noch weitere 10 Jahre so weitermachen wird. Mit all den Reisen pro Jahr ist der Red Bull Racing-Fahrer mehr als 30 Wochen unterwegs und das gefällt ihm nicht.

"Das ist nicht nachhaltig. Ich liebe den Rennsport sehr und treibe ihn auch außerhalb der Formel 1, aber irgendwann fängt man an, sich über die Lebensqualität Gedanken zu machen und darüber, wie viel man für diesen Sport unterwegs ist, und irgendwann wäre ich lieber zu Hause und würde mich auf andere Projekte konzentrieren, denn das ist verrückt", warnt er.

"Am Ende des Tages geht es natürlich nicht um die Formel 1. Es geht darum, was sie mit ihrem Sport machen wollen. Aber wenn die Leute im Sport anfangen, ihre Karrieren zu verkürzen, weil es zu viel ist, finde ich das ein bisschen schade."

Die neue Formel-1-Saison beginnt am Samstag mit dem ersten Grand Prix auf dem Bahrain International Circuit. Das letzte Rennen im Jahr 2024 findet erst am 8. Dezember in Abu Dhabi statt.