Porsche und Honda steigen bei Red Bull Powertrains aus, zwei weitere Optionen'.

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Red Bull Powertrains hofft auf Ford oder Alfa Romeo
18. Dezember 2022 ab 09:27
  • GPblog.com

Red Bull Racing arbeitet hinter den Kulissen immer noch hart daran, eine neue Partnerschaft mit einem Autohersteller zu schließen. Das schreibt der Formel-1-Journalist Joe Saward in seinem Blog. Ford und Alfa Romeo sollen die Hauptakteure im Rennen sein.

Die Motorenabteilung Red Bull Powertrains wäre immer noch offen für den Einstieg eines Autoherstellers, allerdings unter wichtigen Bedingungen. Sie will nämlich das Triebwerk komplett selbst bauen, während der Hersteller sich nur auf den Namen verpflichtet. Die größte Chance hätte also das Unternehmen, das den höchsten Geldbetrag und den geringsten Aufwand bietet.

Porsche und Honda sind Berichten zufolge definitiv ausgestiegen. Erstere wollten die volle Kontrolle über den Prozess rund um den Motor, was nicht in die Strategie von Red Bull passte. Stattdessen wollten die Japaner ihre Ingenieure ausbilden und sich neue Technologien aneignen, womit das Team von Christian Horner ebenfalls nicht einverstanden war.

Laut Saward haben Honda und Red Bull zwar immer noch eine Vernunftehe geschlossen, aber der Autobauer muss sich für einen Weg entscheiden. Honda hätte drei Möglichkeiten: die Forderungen von Red Bull erfüllen, sich bei einem konkurrierenden Formel-1-Team engagieren oder die Motorsportklasse endgültig verlassen.

Laufende Gespräche bei Red Bull

Ford und Alfa Romeo wären also die verbleibenden Optionen. Berichten zufolge befindet sich Red Bull bereits in Gesprächen mit Ford. Der Hersteller selbst will sich vorerst nicht zu der Situation äußern, hat aber die mögliche Zusammenarbeit nicht dementiert. In der nächsten Zeit wird man also abwarten müssen, mit wem sich Red Bull zusammentun wird.