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Verstappen und Red Bull Ziel von Online-Hass in Abu Dhabi

Verstappen und Red Bull Ziel von Online-Hass in Abu Dhabi

23 November - 14:00
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GPblog.com

Max Verstappen und Red Bull Racing waren während des Rennwochenendes in Abu Dhabi das Ziel von viel Online-Hass und toxischem Verhalten. Eine Studie von Areto Labs und The Female Drive hat das Online-Verhalten rund um das Wochenende analysiert.

Die Studie untersuchte fast 300.000 Online-Posts mit Bezug zur Formel 1. Davon waren etwa neun Prozent beleidigend oder hasserfüllt. 7.500 Nachrichten wurden von der Studie als "riskant" eingestuft, was bedeutet, dass die Nachricht zum Beispiel konkrete und/oder gezielte Drohungen enthielt.

Verstappen Hauptziel

Von allen Fahrern war Verstappen am stärksten betroffen. Nicht weniger als jede fünfte Nachricht an oder über den Niederländer war giftig, wobei neun Prozent in die Kategorie "riskant" fielen. Bei den Teams wurde Red Bull Racing am meisten gehasst: 14 Prozent der Nachrichten an oder über das Team waren giftig und vier Prozent riskant.

Nicht nur Fahrer und Teams wurden beschimpft, auch Medienvertreter wurden beleidigt. Will Buxton von Liberty Media und Natalie Pinkham von Sky Sports haben ebenfalls viele giftige Nachrichten erhalten.

Der Umgang mit toxischem Verhalten ist in der Formel 1 schon seit einiger Zeit ein Thema. Alpine kündigte vor einiger Zeit an, dass es härter gegen inakzeptables Verhalten gegenüber dem Team vorgehen wird. Die FIA kündigte letzten Sommer an, dass sie eine Kampagne zur aktiveren Bekämpfung solchen Verhaltens starten wird. Verstappen und Lewis Hamilton haben außerdem mehrfach erklärt, dass das Online-Verhalten einiger Fans extreme Formen annimmt.

Die Ergebnisse der Umfrage sind unten zu sehen.

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