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Magnussen und Steiner: 'FIA übertreibt stark'

Magnussen und Steiner: 'FIA übertreibt stark'

4 Oktober - 13:06
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GPblog.com

Kevin Magnussen glaubt, dass die FIA "gewaltig übertrieben" hat, als sie ihn während des Großen Preises von Singapur zu einem Boxenstopp zwang. Der Haas-Fahrer wurde von der Rennleitung zum dritten Mal in dieser Saison in die Box geschickt. Teamchef Günther Steiner hat die Entscheidung ebenfalls kritisiert.

Zu Beginn des Rennens musste Magnussen einen außerplanmäßigen Boxenstopp einlegen. In der ersten Runde kam es zu einer leichten Berührung mit Max Verstappen, woraufhin sich der Seitenflügel seines Frontflügels löste. Einige Runden später - und nachdem Verstappen sich über das lose Material des Haas beschwert hatte - zeigte die FIA die schwarz-orangefarbene Flagge, um Magnussen mitzuteilen, dass er wegen loser Teile einen Boxenstopp einlegen musste. Für Magnussen war es das dritte Mal, dass er die so genannte "Meatball Flag" sah.

Aber der dänische Fahrer ließ sich davon nicht beirren. Er sagte Motorsport.com hinterher, dass die Reaktion "völlig übertrieben" war. "Ich habe nichts am Auto gespürt. Das Team sagte mir, der Schaden sei minimal. Und dieses Teil fällt nicht einfach ab. Die FIA sollte das wissen, sie macht die Regeln."

Auch Steiner ist mit dieser Vorgehensweise nicht zufrieden

Zu Beginn des Wochenendes hatte sich auch Haas-Teamchef Steiner kritisch zu diesem Thema geäußert. Er erklärte, dass das Team niemals ein Auto auf der Strecke lassen würde, wenn es seiner Meinung nach unsicher ist. "Wir sind nicht so dumm. Dann müssen wir uns das nicht auch noch von der FIA anhören. Ich persönlich denke, dass wir viel besser qualifizierte Leute haben als die FIA."

Haas beendete das Rennwochenende ohne jeden Punkt. Magnussen belegte schließlich den 12. Platz, einen Platz hinter seinem Teamkollegen Mick Schumacher.

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