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Seidl: 'Keine Notwendigkeit für einen drastischen Richtungswechsel'.

Seidl: 'Keine Notwendigkeit für einen drastischen Richtungswechsel'.

23 September - 10:16
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GPblog.com

Das McLaren-Team hat keine Pläne, das Auto im nächsten Jahr drastisch zu verändern. Teamchef Andreas Seidl sagt Motorsport.de dass er keinen Grund sieht, dies zu tun.

Mit dem fünften Platz bei den Konstrukteuren ist dies wahrscheinlich nicht die Saison, die sich McLaren erhofft hatte. Letztes Jahr kämpften sie noch um den dritten Platz in der Meisterschaft, jetzt müssen sie nicht nur die ersten drei Teams, sondern auch das Alpine-Team schlagen. Das ist jedoch kein Grund für Seidl, das Design des nächstjährigen Autos drastisch zu ändern.

Im Jahr 2023 wird das technische Reglement unverändert bleiben. Das gibt den Teams die Möglichkeit, ihr Design aus diesem Jahr zu verbessern und zu perfektionieren. Seidl hofft daher, dass dies ausreicht, um sein Auto weiter nach vorne zu bringen. Mit mehr als einer Sekunde pro Runde Rückstand auf die Spitze gibt es für McLaren sicherlich noch Raum für Verbesserungen, aber das bedeutet laut Seidl nicht, dass alle Pläne über den Haufen geworfen werden müssen.

"Ich denke, es ist eine Mischung aus Beibehaltung von Dingen und neuen Ideen. Das neue Auto wird keine totale Revolution sein. Aber es ist auch klar, dass wir in der Entwicklung große Schritte machen wollen."

Verschiedene Designs sind möglich

Ferrari, Mercedes und Red Bull haben in diesem Jahr alle sehr unterschiedliche Designs beibehalten, und doch hat jeder auf seine Weise damit Erfolg gehabt. Seidl sieht das auch als Zeichen dafür, dass man sich nicht nur von einer Quelle inspirieren lassen kann. Verschiedene Designs sind möglich, und das McLaren-Team will darin seine eigene Philosophie finden. Seidl sagt, dass sie herausgefunden haben, was funktioniert und was nicht, und dass sie das weiter entwickeln werden.

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