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Domenicali antwortet auf Kritik: 'Wir schauen nicht nur auf das Geld'

Domenicali antwortet auf Kritik: 'Wir schauen nicht nur auf das Geld'

17 August - 18:15
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GPblog.com

DieFormel 1 erntet viel Kritik für den aktuellen und zukünftigen Kalender. Klassische, historische Strecken drohen aus dem Sport zu verschwinden, wenn neue Grands Prix Platz machen. CEO Stefano Domenicali betont, dass es in diesem Sport nicht nur um Geld geht.

Immer mehr neue Strecken werden in den F1-Kalender aufgenommen. Kürzlich kamen der Straßenkurs in Jeddah und der Große Preis von Katar hinzu. In diesem Jahr wurde außerdem zum ersten Mal der Große Preis von Miami ausgetragen.

Ab 2023 wird z. B. der Große Preis von Las Vegas in den Kalender aufgenommen, was bedeutet, dass andere Strecken Platz machen müssen. Gerüchten zufolge müssen sich die Fans möglicherweise von klassischen Strecken wie Monaco und Spa-Francorchamps verabschieden, die seit vielen Jahren Teil des F1-Kalenders sind. Auch für den Großen Preis von Deutschland wäre dann kein Platz mehr.

Domenicali: "Wir schauen nicht nur auf das Geld

Domenicali antwortet auf die Meinungen über das Kalenderformat. "Ich verkaufe nicht die Seele der Formel 1," wird er von der deutschen Niederlassung der Sky Sports. Länder wie Saudi-Arabien und Katar wurden beschuldigt, die Menschenrechte zu verletzen, was die Fans zu dem Verdacht veranlasst, dass der Sport nur wegen des Geldes in diese Länder reist. "Ich glaube, dass das der normale Wandel ist. Geld ist überall wichtig. Auch für uns. Aber wir schauen nicht nur darauf, das Gesamtpaket muss stimmen. Würden wir nur auf das Konto schauen, würde der Rennkalender definitiv anders ausschauen," betont der Italiener.

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