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Vandoorne gewinnt Formel-E-Weltmeisterschaft im allerletzten Rennen

Vandoorne gewinnt Formel-E-Weltmeisterschaft im allerletzten Rennen

14 August - 08:04
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GPblog.com

Stoffel Vandoorne hat die Formel-E-Weltmeisterschaft im letzten Rennen der Saison gewonnen. Titelrivale Mitch Evans konnte es dem Belgier von der dreizehnten Startposition aus nicht schwer machen. Vandoorne tritt die Nachfolge von Nyck de Vries als Weltmeister an.

Mit einem Rückstand von 21 Punkten hatte Evans eine schwierige Aufgabe vor sich, um das Rennen vom dreizehnten Startplatz aus zu gewinnen. Der Sieg war seine einzige Chance, den Titel zu gewinnen. Für den Tabellenführer Stoffel Vandoorne sah es von der vierten Position aus besser aus.

Beim Start kamen Evans und Vandoorne beide unbeschadet davon. Der Belgier behielt seine vierte Position, während Evans sofort zwei Plätze gutmachte und auf Platz 11 vorrückte. Nach ein paar Runden berührte De Vries Pascal Wehrlein und beendete das Rennen des Niederländers. De Vries erhielt für den Zwischenfall eine Zeitstrafe, die ihn aber nicht aus der Garage holte. Sein Ausfall hatte glücklicherweise keine negativen Auswirkungen auf die Konstrukteursmeisterschaft, da Lucas Di Grassi außerhalb der Punkteränge ins Ziel kam und Mercedes somit den Titel holen konnte.

Störungsfreies Rennen Vandoorne

Nach einer Safety-Car-Phase kollidierten Jake Dennis und Antonio Felix da Costa, wodurch Da Costa zurückfiel. Dadurch rückte Vandoorne um einen Platz auf P3 vor. Der Mercedes-Pilot wurde dann von Robin Frijns auf P4 unter Druck gesetzt, aber er löste das Problem geschickt, indem er seinen Angriffsmodus nutzte, um eine Lücke zum Rest des Feldes zu schaffen.

In der Schlussphase des Rennens erhielt Dennis eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe für den Zwischenfall mit Da Costa, wodurch Vandoorne einen weiteren Platz gutmachen konnte. Am Ende wurde der ehemalige Formel-1-Pilot Zweiter und sicherte sich den Weltmeistertitel. Evans machte noch ein paar Plätze gut und rückte auf den siebten Platz vor, aber das war nicht annähernd genug, um Vandoorne herauszufordern. Eduardo Mortara gewann das Rennen in Seoul, während Dennis noch auf dem Podium landete.

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