Fallows blickt auf den RB19 seines ehemaligen Kollegen Newey: "Wir müssen alles verbessern".

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fallows weiß, dass aston martin sich in allen bereichen verbessern muss
18. Mai ab 08:22
Letzte Aktualisierung 18. Mai ab 11:03
  • GPblog.com

Dan Fallows war bei Aston Martin als Leiter der Aerodynamik für die Entwicklung des AMR23 verantwortlich. Das Auto übertrifft die Erwartungen und hat bereits vier Podiumsplätze und einen vorläufigen zweiten Platz in der Konstrukteursmeisterschaft erreicht. Dennoch weiß Fallows, dass es noch besser werden muss, denn Red Bull Racing ist immer noch das Maß aller Dinge.

Im Moment ist der österreichische Rennstall vor allem sonntags mehrere Zehntel pro Runde zu schnell für das Team von Aston Martin. Das Team von Max Verstappen und Sergio Perez ist das Maß aller Dinge und deshalb muss Aston Martin laut Fallows "sehen, wo sie im Vergleich zu Red Bull stehen".

"Ich glaube, Red Bull hat sich mit seinem Konzept ein bisschen mehr entwickelt als wir. Wir haben Anfang letzten Jahres auf ein völlig anderes Konzept umgestellt. Wir sind also noch dabei, es zu entwickeln. Wir denken, dass wir dieses Jahr einen großen Schritt gemacht haben, aber wir haben noch einen kleinen Weg vor uns. Und ich denke, ehrlich gesagt, ich würde nicht einen Bereich als Schwachstelle ausmachen. Ich denke, wir müssen alles verbessern", wird Fallows von Motorsport.com zitiert.

Aston Martin will sich weiterentwickeln

Der 49-jährige Brite, der viele Jahre lang die rechte Hand von Adrian Newey bei Red Bull war, glaubt also, dass es bei Aston Martin noch mehr Potenzial in der Autoentwicklung gibt als beim derzeitigen Führer der Konstrukteursweltmeisterschaft. Ob das stimmt und wie sich das weiter manifestieren wird, werden wir in den kommenden Monaten sehen.

Bis etwa Ende Juni hat Aston Martin noch 37 Prozent mehr Entwicklungszeit im Windkanal als Red Bull (da sie letztes Jahr nur Siebter in der Weltmeisterschaft wurden), aber das wird sich in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 ändern. Die britische Formation wird ab dem 1. Juli als Zweiter in der Weltmeisterschaft eingestuft, was bedeutet, dass sie nicht mehr 100 Prozent, sondern 75 Prozent der Zeit nutzen dürfen. Wie das genau funktioniert, erfährst du hier.