Rückkehr zum Hockenheimring? "Die Formel 1 darf uns nicht ruinieren"

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Der Hockenheimring könnte in den Formel-1-Kalender zurückkehren.
16. April ab 15:47
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Die Königsklasse zurück in Hockenheim. Immer häufiger kursieren Gerüchte, dass eine Rückkehr des Großen Preises von Deutschland zu den Möglichkeiten gehört. In einem möglichen Rotationsplan könnte der Hockenheimring wieder Schauplatz des populärsten Motorsports der Welt sein. Die Idee könnte Jorn Teske, dem Direktor der Rennstrecke, gefallen, sagte er gegenüber Sport1.

"Wir freuen uns, wenn das Thema Formel 1 in Deutschland weiter diskutiert wird. Wir stehen natürlich immer wieder in Kontakt mit der Formel 1, haben den nie abreißen lassen. Aber das bedeutet nicht zwangsläufig, dass es immer wieder auch etwas Neues zu berichten gibt."

Die Formel 1 darf den Hockenheimring nicht ruinieren

Eine Rückkehr auf die 4,7 Kilometer lange Strecke ist ein lang gehegter Wunsch des Rennstreckenchefs: "Wir wünschen uns sehr, dass die Formel 1 zurück nach Deutschland kommt. Wir wissen, wie wichtig die Königsklasse des Motorsports für eine Rennstrecke auf der einen, aber auch für eine ganze Region auf der anderen Seite ist. Wir wissen, dass wir unseren weltweiten Ruf der Formel 1 zu verdanken haben und tun alles dafür, dass es ein Comeback gibt."

Allerdings gibt es laut dem Deutschen einige Haken. "Aber wir bleiben bei unserer Meinung, dass uns ein Formel-1-Rennen (finanziell; Anm. d. Red.) nicht ruinieren darf. Insofern muss man nach Wegen suchen, wie die verschiedenen Interessen unter einen Hut gebracht werden können. Wir haben ja auch in der Vergangenheit gesagt, dass es uns gar nicht darum geht, mit der Formel 1 immens viel Geld zu verdienen. Wir wollen mit ihr nur keine Verluste schreiben", sagte Teske. Eine mögliche Lösung, um die finanzielle Belastung zu verringern, wäre eine Zusammenarbeit mit einem anderen Kreis. "Auf der anderen Seite würden wir nur alle zwei Jahre die enormen Ressourcen binden, die nötig sind, um ein Formel-1-Rennen durchzuführen. Wenn es dann eine Rotation der beiden deutschen Rennstrecken gäbe, sprich gemeinsam mit den Kollegen vom Nürburgring, wäre das den deutschen Fans bestimmt sehr recht und mir auch."