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Porsche nicht mehr an der Formel 1 interessiert, überraschender Ersatz ist da.

Porsche nicht mehr an der Formel 1 interessiert, überraschender Ersatz ist da".

28 September - 11:20
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Der Einstieg von Porsche in die Formel 1 scheint nicht endgültig zu sein. Nach Berichten von Auto, Motor und Sport hat die deutsche Sportwagenmarke nach dem verpatzten Deal mit Red Bull beschlossen, nicht in den Sport einzusteigen. Allerdings scheinen andere neue Motorenlieferanten in den Startlöchern zu stehen.

Lange Zeit sah es so aus, als ob Red Bull und Porsche eine Partnerschaft eingehen würden. Nachdem sich Honda seit dieser Saison als Motorenlieferant von Red Bull zurückgezogen hatte, musste sich das Team nach einem neuen Partner umsehen. Der Plan sah vor, dass Red Bull vorerst seinen eigenen Motor unter dem Namen Red Bull Powertrains entwickelt und Porsche ab 2026 eine wichtige Rolle bei der Motorenentwicklung spielt. Im Jahr 2026 treten neue Motorenvorschriften in Kraft, so dass dies ein logischer Ausgangspunkt für den Einstieg von Porsche in den Sport wäre.

Doch dieser Deal ist Anfang des Monats geplatzt, nachdem sich die beiden Parteien nicht darüber einigen konnten, wie viel Kontrolle Porsche erhalten würde. Die Deutschen wollten nicht nur Motorenlieferant werden, sondern auch 50 Prozent der Aktien von Red Bull Racing besitzen. Das war zu viel verlangt, und so scheiterte der Deal. Porsche deutete damals an, dass es sich weiter umschauen würde, ob es auf andere Weise in die Formel 1 einsteigen könnte.

Kein Porsche, aber andere Neueinsteiger

Jetzt scheint selbst diese Idee vom Tisch zu sein. Auto, Motor und Sport behauptet, dass Porsche nach dem gescheiterten Deal den "Appetit auf die Formel 1" verloren hat und sich deshalb nicht für 2026 bewerben wird. Andere Teams haben sich bereits angemeldet: Ferrari, Renault, Mercedes und Red Bull Powertrains, die derzeit ebenfalls F1-Teams beliefern, haben natürlich bereits unterschrieben, ebenso wie Audi, das Berichten zufolge eine Zusammenarbeit mit Alfa Romeo anstrebt.

Daneben gibt es aber noch weitere Kandidaten. Honda wird oft genannt, teilweise auch von Red Bull-Teamchef Christian Horner. Aber laut AMuS sollen auch Hyundai und Ford an einem Einstieg in die Formel 1 interessiert sein. Sie würden dann erst ab 2027 als Motorenlieferanten teilnehmen. Andere Marken, die ab 2026 einsteigen wollen, sollten nicht zu lange warten: Die Bewerbungsfrist endet am 15. Oktober dieses Jahres.

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