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Schumacher sieht Problem in Deutschland: 'Verstappen als Deutschen verkaufen'

23. August ab 20:17
  • GPblog.com

Der Große Preis von Deutschland ist seit langem ein fester Bestandteil des Formel-1-Kalenders. Jetzt aber droht der Sport in Deutschland an Popularität zu verlieren, was Ralf Schumacher Sorgen macht. Nach Ansicht des Experten ist der Motorsport zu teuer geworden.

In den Tagen von Michael Schumacher war die Formel 1 in Deutschland bei Fans und Medien unglaublich beliebt. Mit Sebastian Vettel und Nico Rosberg hatte das Land auch zwei talentierte und erfolgreiche Fahrer in diesem Sport.

Es sieht so aus, als würde der deutsche GP vorerst nicht mehr im Kalender stehen und es besteht sogar die Gefahr, dass es 2023 keinen deutschen Fahrer mehr im Sport geben wird. Vettel tritt am Ende dieser Saison zurück, während Mick Schumacher über seinen Platz im Sport im Ungewissen ist.

Mangel an deutschen Talenten

Schumacher ist sich der Situation bewusst. "Dann müssen wir halt Max Verstappen als Deutschen verkaufen," scherzt der ehemalige F1-Pilot bei Sport1. "Aber klar ist: Die Formel 1 in Deutschland sowie der gesamte Motorsport hier haben ein Problem.“

Nach Ansicht des deutschen Experten mangelt es auch an Talent im Land. "Motorsport ist einfach viel zu teuer geworden. In vielen anderen Ländern wird er deshalb staatlich gefördert. In Deutschland nicht. Deshalb ist es kein Wunder, dass es kaum noch Talente gibt, die das Zeug haben, es bis in die Formel 1 zu schaffen," so Schumacher abschließend.