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Coulthard drängte bereits 2006 auf eine eigene Motorenabteilung bei Red Bull

Coulthard drängte bereits 2006 auf eine eigene Motorenabteilung bei Red Bull

14 August - 16:30
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GPblog.com

Schon 2006 wiesDavid Coulthard auf die Vorteile einer eigenen Motorenabteilung hin. Jetzt, sechzehn Jahre später, arbeitet das österreichische Team endlich an den eigenen Kraftquellen von Red Bull Powertrains.

Red Bull hat das Jaguar-Team Ende 2005 übernommen. Das Ziel war es, Weltmeistertitel zu gewinnen, aber das schien damals alles andere als realistisch. Der Schotte hat Motorsport.de verriet, dass ihm damals ein Blankoscheck ausgestellt wurde, um alle möglichen Kapitäne verschiedener Mannschaften für das österreichische Team zu gewinnen. So hat er zum Beispiel Adrian Newey bei einem Abendessen in London ins Team geholt.

Erste Saisons mit drei (!) Motoren

Nachdem ich die ersten drei Saisons mit drei verschiedenen Motoren von Cosworth, Ferrari und Renault gefahren bin, war es schwierig, eine gute Partnerschaft zu finden. Alle Argumente, mit denen Red Bull heute das Motorenprojekt verteidigt, hatte Coulthard schon vor rund zwanzig Jahren bedacht, weshalb er schon damals für die Gründung einer eigenen Motorenabteilung plädierte.

In der Zwischenzeit hat das Team seine Meinung komplett geändert und ist dabei, seine eigenen Energiequellen zu bauen. Der schottische Analyst von Viaplay unterstützt dies voll und ganz. Damals sah er Potenzial und glaubte fest an den Plan von Red Bull. In der Zwischenzeit ist das Team von ein paar hundert Mann zu einem Team mit mehreren Weltmeistertiteln in der Tasche und jetzt auch mit einem eigenen Motorenprojekt gewachsen. Der Schotte kommt scherzhaft zu dem Schluss, dass es für einen Energydrinkhersteller nicht schlecht ist.

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