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Die Reaktionen von Robin Frijns und seinen Teamkollegen nach dem Qualifying

Frijns nach Pole Position begeistert: "Ich kann einfach nicht"

23. April ab 13:14
Letzte Aktualisierung 23. April ab 13:42
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Formel-E-Pilot Robin Frijns überraschte am Sonntagnachmittag Freund und Feind, indem er seinen ABT Cupra in Berlin auf die Pole Position stellte. Auf einer verregneten Strecke fuhr der Niederländer im Qualifying satte sechs Zehntel schneller als die Konkurrenz. Teamkollege Nico Müller stellte sein Auto auf P2. Beide Fahrer waren begeistert, wie sie nach dem Qualifying erzählten.

"Das habe ich nach gestern nicht erwartet", sagt Frijns. "Wir hatten einen schwierigen Tag, und mit zwei Autos in der ersten Reihe so zurückzukommen, kann ich einfach nicht". Wo er normalerweise seine Runden im hinteren Teil des Feldes drehen muss, sind jetzt Punkte in Aussicht. "Ich kann mich nur bei dem großen Team bedanken. Sie haben einen guten Job gemacht, aber das Wetter hat natürlich auch geholfen und ich bin eine gute Runde gefahren, also bin ich sehr glücklich", sagte der Rennfahrer und strahlte von einem Ohr zum anderen.

Hoffen auf Regen

Der Niederländer hat eine schwierige Zeit hinter sich. Wegen einer gebrochenen Hand musste Frijns in dieser Saison vier Rennen verpassen. "Ja, es ist gut, auf diese Weise zurückzukommen. Sao Paulo war ein bisschen anstrengend, ehrlich gesagt, aber jetzt fühle ich wieder, was ich verpasst habe, also ist es gut". Der Cupra-Mann hofft, dass die Wettergötter noch einen letzten Streich spielen und die Strecke für das Rennen unter Wasser setzen. "Je mehr Regen, desto besser!"

Teamkollege Nico Muller war ebenfalls zufrieden mit dem Ergebnis seines Teams. "Das ist ziemlich unglaublich nach der Saison, die wir bis jetzt hatten. Es war für alle Beteiligten sehr hart, aber wir sind zusammengeblieben und hatten auch in diesen schwierigen Zeiten einen tollen Teamgeist, und wir belohnen das ganze Team für ihren großen Einsatz bei ihrem Heimrennen mit einem guten Qualifying". Der Schweizer Fahrer glaubt, dass das Rennen knifflig werden könnte. "Es hängt ein bisschen vom Wetter ab. Um realistisch zu sein, denke ich, dass es schwierig wird, wenn es komplett trocken ist". Das Rennen beginnt um 15 Uhr.