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Was sind die Schmerzpunkte im manchmal unlogischen F1-Kalender 2023?

Was sind die Schmerzpunkte im "manchmal unlogischen" F1-Kalender 2023?

20 September - 16:01
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GPblog.com

Die FIA und die Formel 1 haben voller Stolz den Kalender für die nächste Saison bekannt gegeben, aber so richtig logisch ist die Planung in unseren Augen nicht. Außerdem gibt es eine Reihe von Problemen, die gelöst werden müssen. Welche das genau sind, werden wir dir in diesem Artikel erklären.

Die Formel 1 und die Logistik

Zunächst einmal ist es unlogisch, dass der Große Preis von Katar nicht der vorletzte Grand Prix der Saison ist. Zwischen dem 6. und 8. Oktober wird er zwar in dem Ölstaat ausgetragen, aber er ist eine eigenständige Veranstaltung. Logistisch gesehen ist das nicht sehr praktisch. Warum wird er nicht einfach am Wochenende vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi ausgetragen? Oder früh in der Saison, wenn wir mit den GPs in Bahrain und Saudi-Arabien ohnehin kurz vor der Saison stehen. Die Weltmeisterschaft ist im März schon lange vorbei, also sollte das kein Problem sein.

Wie das Wochenende in Katar ist auch der Große Preis von Kanada ein F1-Event, bei dem der ganze Zirkus nur einmal aus Europa an- und abreisen muss. Es würde viel mehr Sinn machen, den Besuch in Miami Anfang Mai mit dem Großen Preis von Kanada zu kombinieren. Schließlich gilt für Miami das Gleiche wie für Katar und Kanada.

Natürlich hat die Formel 1 mit Verträgen zu tun und ist davon abhängig, wann Promoter einen Grand Prix ausrichten können, aber wenn es darum geht, nachhaltiger zu werden, weniger Emissionen zu verursachen und die Kosten für die Teams zu senken, würden ein paar Verschiebungen einen großen Unterschied machen.

Grands Prix in Belgien und den Niederlanden

In den letzten Jahren fand der Große Preis von Belgien immer in der letzten Augustwoche statt und war damit immer das erste Rennen nach der Sommerpause. Jetzt wurde das Rennen auf den 30. Juli verlegt, aber an diesem Wochenende findet auch das 24-Stunden-Rennen der WEC in Spa-Francorchamps statt. Sie haben ihren Rennkalender schon vor einigen Monaten angekündigt und sind damit die ersten in der Reihe. Wer wird nachgeben?

Außerdem stehen die Niederlande vor einer großen Herausforderung, wenn der Formel-1-Zirkus vom 25. bis 27. August in die Niederlande reist. Täglich müssen wieder 105.000 Besucher zum Circuit Zandvoort transportiert werden. An diesem Wochenende findet auch das Mysteryland statt. In diesem Jahr lockte das Festival am Samstag und Sonntag 133.000 Besucher in den Haarlemmermeer-Wald.

In diesem Jahr fuhren wegen des F1-Wochenendes keine NS-Züge nach Duivendrecht und zur Amsterdam Bijlmer Arena. Konzertbesucher, die in die Amsterdam Arena, AFAS Live oder den Ziggo Dome wollten, hatten das Nachsehen. Wie wird das nächstes Jahr sein, wenn wieder ein so großes Ereignis ansteht?

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