Alpine Academy kündigt größtes Nachwuchsteam aller Zeiten für 2023 an

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Alpine Academy kündigt acht Fahrer für 2023 an
14. Februar ab 14:06
Letzte Aktualisierung 14. Februar ab 15:28
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Alpine ist am Donnerstag das jüngste Formel-1-Team, das sein neues Auto vorstellt. Im Vorfeld der Enthüllung hat die Alpine Academy ihr bisher größtes Aufgebot an Nachwuchsfahrern bekannt gegeben: Acht Fahrerinnen und Fahrer werden 2023 Teil des Trainingsprogramms sein.

Alpine kündigt acht Junioren an

Für den Formel-2-Piloten Jack Doohan, Sohn der Motorsportlegende Mick Doohan, ist es das zweite Jahr im Ausbildungsprogramm von Alpine. Ende 2021 tauschte er das Red Bull Junior Team gegen einen Platz in der Alpine Academy ein, was der Virtuosi-Fahrer angesichts der Möglichkeiten, die sich ihm seitdem bieten, als "besten Schritt seiner Karriere" bezeichnet.

Auch Victor Martins bleibt dem Trainingsprogramm treu, an dem er bereits seit mehreren Jahren teilnimmt. Der Formel-3-Meister von 2022 wird in diesem Jahr in die F2 wechseln, wo er wieder für ART Grand Prix fahren wird.

Neue Namen, die von nun an zu vollwertigen alpinen Junioren werden, sind die Formel-3-Debütanten Nikola Tsolov und Gabriele Mini. Dasselbe gilt für Matheus Ferreira, der mit Van Amersfoort Racing sein Debüt in der italienischen Formel 4 geben wird. Außerdem stößt das Kart-Talent Kean Nakamura zur Akademie, ebenso wie der UAE F4-Fahrer Aiden Neate. Mit Abbi Pulling hat die Alpine Academy auch eine weibliche Nachwuchsfahrerin: Sie wird 2023 in der neuen F1 Academy antreten.

Der Druck ist sofort voll da

"Das Line-up der Alpine Academy 2023 ist wohl das wettbewerbsfähigste, das es je gab", sagt Direktor Julian Rouse. "Es ist großartig, dass wir unseren Kader auf acht Fahrer erweitern und Alpine in vielen Disziplinen vertreten können. In der Formel 2 haben wir mit Jack und Victor zwei Fahrer, die beide das Potenzial haben, ganz vorne mitzufahren."

Er fuhr fort: "Das Gleiche gilt für die Formel 3 mit Nikola und Gabriele, von denen ich erwarte, dass sie von Anfang an konkurrenzfähig sein werden. Abseits der Formel-1-Förderkategorien freuen wir uns darauf zu sehen, was Abbi, Matheus, Aiden und Kean in ihren jeweiligen Serien erreichen können". Der Druck liegt also von Anfang an auf den jungen Talenten.