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Horner und Seidl waren Ferraris Wunschkandidaten für die Nachfolge Binottos.

Horner und Seidl waren Ferraris Wunschkandidaten für die Nachfolge Binottos.

29. November 2022 ab 11:04
  • GPblog.com

Mattia Binotto verlässt Ferrari zum Ende dieses Jahres. Der Teamchef selbst hat beschlossen, aufzuhören. Frederic Vasseur wird jetzt als Favorit für seine Nachfolge genannt, aber zuvor waren Christian Horner und Andreas Seidl vom italienischen Rennstall angesprochen worden.

Es war nur eine Frage der Zeit und am Dienstagmorgen kam die große Nachricht: Binotto verlässt Ferrari. Der Teamchef hatte noch einen Vertrag bis 2023, aber mangelndes Vertrauen hat den Italiener dazu bewogen, seinen Vertrag nicht auszulaufen. Ferrari hatte bereits Zweifel an dem Top-Mann des Teams und warf schon früher Linien aus, um ihn zu ersetzen.

Ferrari schaut sich Konkurrenten an

Auto, Motor und Sport In der Tat weiß man zu berichten, dass Ferrari im letzten Winter bereits einige Teamchefs anderer Teams sondiert hat. Horner und Seidl waren die Wunschkandidaten für den Rennstall aus Maranello, aber beide sollen den vielleicht härtesten Job in der F1 höflich abgelehnt haben. Wenn Binottos zweiter Platz bei den Konstrukteuren schon unzureichend ist, dann weiß man, dass sich die Führung nur mit dem Weltmeistertitel zufrieden geben wird.

Da Seidl und Horner das Angebot ablehnten, bekam Binotto ein weiteres Jahr Zeit, um sich zu beweisen, aber ein zweiter Platz reichte nicht aus, um die volle Rückendeckung der Spitze zu bekommen. So lastete ein enormer Druck auf den Schultern eines neuen Teamchefs. Vasseur wäre der Favorit für diese Rolle. Die Zukunft des Franzosen bei Sauber ist ungewiss, da Audi das Team übernehmen wird, und so könnte der Teamchef des derzeitigen Alfa Romeo das Risiko eingehen.