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Saudi-Arabien diskutiert Sicherheitsbedenken mit der Formel 1: Nirgendwo ist es wirklich sicher.

Saudi-Arabien diskutiert Sicherheitsbedenken mit der Formel 1: "Nirgendwo ist es wirklich sicher".

4 Oktober - 17:13
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GPblog.com

Der saudi-arabische Sportminister hat sich nach eigenen Angaben mit Fahrern und Formel-1-Bossen getroffen, um Sicherheitsfragen rund um den Jeddah Corniche Circuit zu besprechen, nachdem ein Raketenangriff das diesjährige Rennen in Jeddah überschattet hat.

Sicherheitsbedenken in Dschidda

Houthi-Rebellen im Jemen haben im März ein Öllager etwa 15 Kilometer östlich der Rennstrecke von Jeddah getroffen. Der Raketenangriff sorgte für einen historischen Moment in der Formel 1, denn nachdem die Bosse entschieden hatten, dass es keinen Grund zur Besorgnis gab und die Meinung der Fahrer ignorierten, kam es fast zu einem Boykott. Die Fahrer berieten bis spät in die Nacht und beschlossen schließlich, das Rennen zu fahren, setzten aber mit der stundenlangen Sitzung ein deutliches Zeichen.

Im Anschluss daran wurde eingeräumt, dass einige Dinge in Bezug auf die Sicherheit auf der Rennstrecke besprochen werden müssen. "Wir haben uns persönlich mit allen Teamchefs getroffen und ich habe mich persönlich mit allen Fahrern getroffen", sagte Prinz Abdulaziz Bin Turki Al-Faisal Reuters. "Wir haben über all diese Themen gesprochen und einen offenen Dialog mit ihnen geführt.

Der Prinz räumte zwar Sicherheitsbedenken ein, betonte aber, dass es nirgendwo auf der Welt absolute Sicherheit gibt. Als Beispiel nannte er die Demonstranten, die während des diesjährigen Rennens die Rennstrecke in Silverstone betraten. "Wenn du dir die Welt heute ansiehst, herrscht überall Chaos und wir müssen das bekämpfen", sagte Prinz Al-Faisal.

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