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Brasilien fehlt ein F1-Fahrer: Es gibt zu wenig Plätze.

Brasilien fehlt ein F1-Fahrer: "Es gibt zu wenig Plätze".

29 September - 06:44
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Emerson Fittipaldi glaubt, dass es in der Formel 1 zu wenige Plätze gibt. Der zweifache F1-Weltmeister sieht, dass viele Fahrerinnen und Fahrer den Anschluss verpassen und ihm zufolge dadurch viel Talent verloren geht.

F2-Meister verpasst erneut

Nach Nyck de Vries und Oscar Piastri 2019 bzw. 2021 hat es auch Felipe Drugovich nicht geschafft, sich als Formel-2-Meister einen Platz in der F1 zu sichern. Der Brasilianer bekam zwar eine Chance bei Aston Martin, um dort als Reservefahrer zu arbeiten, aber wieder einmal funktioniert die Motorsportleiter nicht wie gewünscht.

Gerade für Brasilien ist es wichtig, einen Fahrer aus dem eigenen Land wieder im Sport zu haben. Denn nach Felipe Massa hat das Land, das diesen Sport liebt, bereits keinen Fahrer mehr, der einen festen Platz hat. Massas letztes Rennen war 2017, während Pietro Fittipaldi für Romain Grosjean bei Haas für zwei weitere Rennen im Jahr 2020 einspringen durfte.

Brasilianische F1-Fahrer

''Es ist sehr wichtig, dass ein Brasilianer die F2-Meisterschaft gewinnt. Er hat großes Potenzial als Fahrer. Er hat eine tolle Chance bei Aston Martin, als Reservefahrer. Ich hoffe, dass er sich dort gut schlägt. Für Brasilien brauchen wir Fahrer in der F1, die um die Meisterschaft kämpfen", sagte Fittipaldi auf der VegasInsider. Fittipaldi hat selbst zwei Weltmeistertitel gewonnen, wie später auch Nelson Piquet (dreimal) und Ayrton Senna (dreimal) für Brasilien.

Für Fittipaldi ist die Lösung ganz einfach: "Meiner Meinung nach brauchen wir mehr Formel-1-Teams, damit mehr Plätze zur Verfügung stehen. Sie könnten zwei bis drei weitere Teams und sechs weitere Autos haben. Dann gäbe es viel mehr Möglichkeiten für junge Fahrer, in die F1 zu kommen. Das ist es, was wir vermissen.

Auch Emersons Enkel Enzo hofft, den Sprung in die Formel 1 zu schaffen. Der 21-jährige Fahrer und kleine Bruder von Pietro fährt in der F2 und ist dort als Rookie Sechster in der Meisterschaft. Da er keine Verbindung zu einem F1-Team hat, scheint der Schritt in die Königsklasse des Motorsports auch für ihn ein bisschen zu viel zu sein.

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