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Steiner über Red Bull und Porsche: 'Zwei Alphamännchen, die aufeinandertreffen'.

Steiner über Red Bull und Porsche: 'Zwei Alphamännchen, die aufeinandertreffen'.

20. September 2022 ab 15:48
  • GPblog.com

Toto Wolff hat Anfang der Woche erklärt, dass er die Entscheidung von Red Bull Racing bedauert, nicht mit Porsche zusammenzuarbeiten. Auch Günther Steiner hat sich inzwischen zu diesem Thema geäußert. Der Chef des Haas F1-Teams bezeichnet es als keine Überraschung, dass eine Zusammenarbeit letztendlich nicht zustande kam.

Der Rennstall aus Milton Keynes und Porsche hatten monatelang miteinander gesprochen, und ein Deal schien unmittelbar bevorzustehen. Dietrich Mateschitz, der Besitzer von Red Bull, war ein großer Befürworter des Einstiegs von Porsche und soll sogar ein lukratives Angebot von Honda ausgeschlagen haben. Am Ende gab es einen Knick in dem Deal, denn Porsche wollte 50 Prozent der Anteile übernehmen. Red Bull wiederum wollte mindestens 51 Prozent der Anteile und damit die Kontrolle behalten.

"Meine persönliche Meinung ist, dass hier zwei Alphamännchen aufeinandergeprallt sind", beginnt Steiner zu erzählen Laola1. "Und das ist immer schwierig. Bei 50:50 muss einer der Chef sein .... Berichten zufolge gab es ein Patt, das zu Problemen geführt haben soll. Es ist noch nicht gesagt, dass Porsche doch nicht in die Formel 1 kommt, aber sie werden sich einen neuen Plan ausdenken müssen."

Mazepin/Uralkali vs. Haas F1

In einem Interview mit dem österreichischen Medium gab Steiner auch ein Update zum Gerichtsverfahren zwischen seinem Team und Nikita Mazepin und Uralkali. Der russische Fahrer wurde vor die Tür gesetzt, nachdem die Ukraine Anfang des Jahres von Russland überfallen wurde. Mazepin behauptet, dass er immer noch Anspruch auf sein Gehalt hat und der ehemalige Titelsponsor Uralkali fordert einen Teil seines Sponsoring-Budgets zurück.

Haas F1 ist jedoch der Meinung, dass es in Übereinstimmung mit den Regeln gehandelt hat, obwohl die Verträge einseitig gekündigt wurden. Außerdem will Haas F1 selbst noch knapp neun Millionen Dollar von Uralkali für "entgangene Einnahmen" erhalten. "Sie ist eingereicht worden [die Klage der Mazepins gegen Haas F1] und wird von unseren Anwälten bearbeitet. Das Schiedsgericht befindet sich in der Schweiz."Es ist noch nicht bekannt, wann der Fall verhandelt wird und wann mit einem Urteil zu rechnen ist.