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Wenig Hoffnung für Deutschland GP: Ich höre nicht viel von ihnen

Wenig Hoffnung für Deutschland GP: "Ich höre nicht viel von ihnen

17 August - 15:48
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Sebastian Vettel tritt nach dieser Saison zurück, Mick Schumacher hat noch keinen neuen Vertrag unterschrieben und Deutschland hat keinen eigenen Grand Prix. Die große Motorsportnation spielt in der Formel 1 eine immer geringere Rolle.

Es gibt keine Aussicht auf ein neues Rennen, sagt Formel-1-Boss Stefano Domenicali in einem Interview mit Sport Bild. Der Italiener liest zwar regelmäßig, dass Hockenheim und der Nürburgring gerne einen Grand Prix ausrichten würden. Aber: "Wenn ich selbst keinen Anruf mache, sehe und höre ich wenig aus Deutschland."

Rätsel

Grands Prix sind überall auf der Welt ausverkauft, eine Rennstrecke nach der anderen will ein Rennen ausrichten. "Es ist mir ein Rätsel, wie man heutzutage kein Business rund um einen Grand Prix aufbauen kann. Aber: Kriegen sie das hin, werden wir auch wieder ein Rennen in Deutschland haben," sagt Domenicali.

Der F1-Boss sagt, er würde gerne nach Deutschland zurückkehren. Aber dann muss es ein Budget geben. Er deutet an, dass die F1-Organisation nicht die Absicht hat, die Kosten zu decken. Zweifellos in dem Wissen, dass andere Länder begierig auf einen Grand Prix sind und Liberty Media eine beträchtliche Summe überweist.

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