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Marko versteht die Konkurrenz: Je weniger Zeit Porsche hat, desto besser

Marko versteht die Konkurrenz: "Je weniger Zeit Porsche hat, desto besser

5 August - 06:25
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GPblog.com

Obwohl es noch keine Bestätigung gibt, äußern sich die Red Bull Chefs bereits häufig über die bevorstehende Zusammenarbeit des Teams mit Porsche. Berater Dr. Helmut Marko gibt das neueste Update und bestätigt, dass auch AlphaTauri mit dem neuen Aggregat fahren will.

Volkswagen im Widerspruch zur etablierten Ordnung

Im Jahr 2026 will der Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche in der Formel 1 antreten. Die Tatsache, dass Porsche Red Bull ab diesem Jahr mit Motoren beliefern wird, ist derzeit das am schlechtesten gehütete Geheimnis der Formel 1. Aber solange es keinen Konsens über die Motorenregeln für 2026 gibt, wird Volkswagen keine Versprechungen machen. Der Autogigant wünscht sich konkrete Regeln für eine Budgetobergrenze, nachhaltigere Motoren, nachhaltigeren Kraftstoff und gleiche Chancen für Newcomer im Vergleich zu den etablierten Teams. Beispiele für Streitpunkte zwischen Volkswagen und den bestehenden Teams sind die erlaubte Zeit im Windkanal für den Newcomer und das Material der Antriebsquellen. Porsche plädiert für Aluminiummotoren, während Ferrari und Mercedes darauf drängen, ihre Stahlmotoren zu behalten.

Marko informiert die F1-Fans in einem Interview mit Motorsport-total.com. Der Österreicher sagt, dass die Regeln, die Volkswagen fordert, derzeit noch nicht existieren und deshalb viel bürokratischer Aufwand betrieben werden muss. Am 8. August findet die Abstimmung über die vorgeschlagenen Regeln für 2026 statt. Diese Abstimmung sollte eigentlich schon am 2. August stattfinden, wurde aber verschoben. Marko scheint die Rivalen von Red Bull zu verstehen, die noch nicht mit den Wünschen von Porsche und Audi einverstanden sind: "Die Top-Teams wollen das Beste für sich herausholen. Je weniger Zeit die Neulinge zur Vorbereitung haben, desto besser ist das für die etablierten Teams."

AlphaTauri plant auch mit Porsche zu fahren

Außerdem scheint sich laut dem Medium herauszukristallisieren, dass Porsche nur einen fünfzigprozentigen Anteil an Red Bull übernehmen wird, was sie zu Miteigentümern des Teams macht, solange die Partnerschaft andauert. Damit bestätigt Marko direkt, dass Porsche nicht mehr so eng mit AlphaTauri zusammenarbeiten wird, aber dass das Team geplant hat, 2026 mit Porsche-Motoren zu fahren, genau wie Red Bull.

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